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Private Label Kongress 2012 bestätigt die weiterhin zuneh­mende Bedeutung von Handels­marken

24.08.2012

Auf dem Private Label Kongress 2012 am 21./22.​08.​2012 in Frankfurt wurde sowohl von Handels­marken-Fachex­perten als auch in Praxis­vor­trägen von Indus­trie­ver­tretern bestätigt, dass die Bedeutung der Handels­marke weiter zunimmt. Namhafte Referenten, u.a. von der METRO AG, der Lekkerland Gruppe oder der Coop Genos­sen­schaft aus der Schweiz haben in plaka­tiven Praxis­bei­trägen aufge­zeigt, dass die Handels­marke ihren Siegeszug fortsetzt.

Je nach Branche gibt es bereits heute Handels­mar­ken­an­teile von bis zu 50 Prozent. Nimmt man hier zum Beispiel den Sektor der Fast-Moving-Consumer-Goods, so ist je nach Land und Anbieter durch­schnittlich von einem Handels­mar­ken­anteil von 25 bis 30 Prozent auszu­gehen. In den meisten Fällen gibt es dabei je Segment nicht nur eine Handels­marke, sondern bereits ein Spread über drei Marke­nebenen. Dabei werden sowohl für das Preis­ein­stiegs­segment als auch für das mittel­preisige Standard­segment und das hochpreisige Premi­um­segment jeweils eigene Handels­marken konzi­piert.

Besonders augen­fällig ist dabei, dass in allen drei Preis­seg­menten die Qualität, das absolute Leistungs­ver­sprechen und die Berück­sich­tigung von Kunden­wün­schen als sehr hoch einge­stuft werden. Es gibt hier keine Beabstandung mehr zu den klassi­schen Industrie­marken.

Auch in einem Beitrag der Stiftung Warentest wurde dies durch objektive Unter­su­chungen belegt. Im Ergebnis bleibt festzu­halten, dass Kunden diese sogenannten Private Labels mittler­weile nicht nur erwarten, sondern auch die Wahl ihrer Einkaufs­stätte davon abhängig machen.

Handels­marken führen zu einer sehr hohen Kunden­zu­frie­denheit und zu einer hohen Wiederkaufrate. Es zeigt sich also, dass die wohl dosierte Entwicklung von Handels­marken auch in unter­schied­lichen Preis­seg­menten einen sehr erfolg­reichen Weg mit großem Wachs­tums­po­tenzial darstellt.

Die Erfah­rungen der innomark GmbH belegen diese Entwicklung auch dadurch, dass in den vergan­genen Jahren eine stetig zuneh­mende Nachfrage nach neu entwi­ckelten Marken­namen für den Private Label Bereich zu verzeichnen war.

(Thomas Schiefer als geschäfts­füh­render Gesell­schafter der innomark GmbH nimmt in unregel­mä­ßigen Abständen zu aktuell in der Diskussion befind­lichen Namens­themen Stellung.)

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