News/Presse

„Pussy Riot“ soll zur Marke werden

24.08.2012

Die inter­na­tional bekannt gewor­denen drei Musike­rinnen der Punkband „Pussy Riot“ haben über ihren Anwalt mitteilen lassen, dass sie den Bandnamen zunächst in ihrem Heimatland schützen lassen werden.

Bekannt geworden war der Name der Punkband durch eine Protest­aktion im Februar dieses Jahres, bei der die drei Musike­rinnen in einer russisch-ortho­doxen Kirche mit Strumpf­masken verhüllt einen Auszug aus einem Protestsong sangen. Dabei wurde eine kurze Sequenz gefilmt und nachbe­ar­beitet ins Internet gestellt. Im Nachgang zu dieser Protest­aktion wurden sie auf Grund des durch das Video bekannt gewor­denen „religiös motivierten Rowdytums“ zunächst inhaf­tiert und vor wenigen Tagen zu zwei Jahren Lagerhaft verur­teilt.

Aus Angst davor, dass der Bandname „Pussy Riot“ für dubiose Dritt­pro­jekte oder durch Tritt­brett­fahrer genutzt bzw. verun­glimpft werden könnte, soll der Name nun marken­rechtlich geschützt werden. So wird nach Aussage der Anwälte sicher­ge­stellt, dass dieser nun auch inter­na­tional bekannt gewordene Bandname auch zukünftig exklusiv für die Musik und die Botschaften der Punkband genutzt werden kann.

(Thomas Schiefer als geschäfts­füh­render Gesell­schafter der innomark GmbH nimmt in unregel­mä­ßigen Abständen zu aktuell in der Diskussion befind­lichen Namens­themen Stellung.)

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